Aus Tschechien erreichte die ZEIT dieser Brief: "Verehrte deutsche Freunde, Leser der ZEIT, es ist schon eine Weile her seit jener Zeit, die uns bis ans Lebensende im Gedächtnis bleiben wird. Ja, wir meinen das Hochwasser, das vielen von uns materielle Güter genommen hat. Doch nicht nur das: Die Flut hat auch unsere Herzen, unser Denken berührt. Und diese Folgen sind viel schwerer, viel langsamer zu beseitigen als der Schlamm im Zimmer, im Schrank, im Keller, in der Garage ...

Unser aller Leben geht weiter. Wir müssen gewaltige Hindernisse überwinden, und es ist gut, daß sich immer jemand findet, der einem in solchen Augenblicken zur Seite steht. Es waren nicht wenige von Ihnen, die uns ihre moralische und materielle Unterstützung angedeihen ließen.

Daher danken wir auf diesem Wege allen, die uns mit finanzieller Hilfe und mit Geschenken beigestanden und dadurch mitgeholfen haben, den Fortbestand unserer Schule zu sichern. Besonders hat uns gerührt, daß die Kinder soviel beisteuerten.

Wir wissen Ihre Spenden sehr zu würdigen, danken Ihnen allen vielmals und werden Ihre Großzügigkeit nie vergessen."

Schüler, Lehrer und Beschäftigte der Grundschule in Zátor/Tschechische Republik. Zátor, 16.12.97.