Die letzten 5000 Afrikanischen Wildhunde (Lycaon pictus) kämpfen um ihr Überleben, weil Tüpfelhyänen ihnen die Beute wegfressen. Zoologen im Krüger Nationalpark in Südafrika haben nun die verblüffenden Folgen dieses Kleptoparasitismus berechnet: Normalerweise geht ein Wildhund jeden Tag dreieinhalb Stunden auf die Jagd, um seinen Energiebedarf zu decken. Doch wird ihm nur ein Viertel seiner Beute von Hyänen geraubt, müßte das ermattete Tier über zwölf Stunden jagen, was seine Leistungskraft übersteigt.