(37825 byte)

Obwohl die deutsche Wirtschaftskraft gewachsen ist, sind in den vergangenen sechs Jahren mehr als 2,5 Millionen Arbeitsplätze verlorengegangen. Hinter diesem Jobverlust verbirgt sich ein tiefgreifender Strukturwandel. Das produzierende Gewerbe verliert immer mehr an Bedeutung, die Dienstleistungen bleiben der einzig nennenswerte Wachstumsbereich auf dem Arbeitsmarkt. Allerdings versteckt sich in den Zahlen auch manche rein statistische Umbuchung. Wenn etwa eine Autofabrik die Werkskantine auslagert, tauchen die Mitarbeiter fortan in der anderen Spalte der Tabelle auf. Der Service allein wird die Jobkrise ohnehin kaum lösen können: In vielen klassischen Dienstleistungsbranchen stehen harte Rationalisierungen noch bevor.