Ausgelöst durch die geplante Elefantenhochzeit der britischen Pharmakonzerne SmithKline und Glaxo, kam es auch bei deutschen Pharmaaktien zu sprunghaften Kurssteigerungen. Im Zuge dieser haussierenden Titel erreichte der Deutsche Aktienindex (Dax) zu Beginn dieser Woche einen neuen Nachkriegshöchststand. Gesucht waren vor allem Bayer und Hoechst, die jetzt ebenfalls als fusionsverdächtig gelten. Auch andere deutsche Pharmawerte wie beispielsweise Schering profitierten von der Übernahmephantasie.

Im Bankenbereich standen die Bilanzsitzungen der Deutschen Bank und der Commerzbank im Vordergrund. Die Abschlüsse für 1997 werden in beiden Fällen durch hohe Risikorückstellungen für Ostasienkredite gekennzeichnet. Die Börsianer werten dies als Zeichen der Ertragsstärke. Die Commerzbank erhöht zudem ihre Dividende von 1,35 auf 1,50 Mark.

Auf dem Parkett spielt die asiatische Krise kaum noch eine Rolle, zumal sich die dortigen Aktienmärkte zuletzt stark erholt haben. Der über 1,80 Mark stabilisierte Dollar kam vor allem den Autowerten zugute.

Unter www.zeit.de/links/börsen.html erhalten Sie weitere

Börseninformationen