Eine besondere Partei sind die Grunen, weil nur sie ein U im Namen tragen, weshalb sie mit ihm jetzt werben. U! Das ist kurz, das ist gut, das hat Knack im Wahljahr!

Wenn dieses Beispiel Schule macht, wird die CDÜ demnächst mit dem D werben, weil sie die einzige parlamentarische Kraft mit einem D im Namen ist.

Wie wird die SPT darauf reagieren? Schroder und Lafontan, ausnahmsweise einer Meinung? Und die F.T.B.? Der quirlige Mollemann, der kuhle Sölms? Werden sie das B stärker betonen, als Bartei? Oder werden sie ganz auf ihre Punkte setzen und als ... in die Schlacht ziehen, wortlos, weil ihnen nichts mehr einfällt, und insofern ehrlich, also glaubwürdig?

Theo Wagel und Edmund Stober von der KSÜ: Bringen sie nun das K, als die kristlich-klare Kraft schlechthin, womöglich gleich als KKK?

U, D, B, K - jeder Buchstabe steht für ein Weltbild, für ein konzises Programm. Die Entscheidung fällt schwer, fast ließe sich von einer Qualwahl sprechen, wäre da nicht das U, einziger Laut unter Mitlauten, ein politisches Hufeisen, dessen Enden zwar noch links und rechts erkennen lassen, vor allem aber den Willen, nach oben zu kommen. Am 27. September deshalb: ein X für ein U!