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Kommende Woche werden die Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst fortgesetzt. Ein Blick in die Graphik verrät, warum die Gewerkschaft dabei auf Beschäftigungssicherung drängt: Obwohl der einzelne weitgehend vor einer Kündigung geschützt ist, drückt der Staat die Zahl seiner Diener langsam, aber beharrlich nach unten. Am einfachsten geht das bei Arbeitern und Angestellten, ihre Aufgaben können oftmals auch private Anbieter übernehmen. Und: Die Lage der öffentlichen Haushalte und vor allem die wachsende Pensionslast werden zu weiteren Stellenstreichungen führen. Daß in den neuen Ländern die Zahl der Beamten steigt, spricht nicht gegen diesen Trend: Die ehemalige DDR kannte überhaupt kein Berufsbeamtentum.