Lufthansa bastelt außerdem eifrig an einem globalen Call-Center-Netz, um rund um die Uhr für den Kunden erreichbar zu sein.

Die Konkurrenz Deutsche BA und British Airways haben dieser Tage nachgezogen und ermöglichen ebenfalls das ticketlose Fliegen. Vorerst allerdings nur für Direktkunden, die telephonisch bei BA buchen.

Das Internet wird immer wichtiger

Auch die Bahn AG tüftelt an einem Automatensystem, bei dem der Reisende über Telephon oder online buchen und vor der Fahrt an 7000 Automaten einchecken kann.

Perfektioniert wird dieses System, wenn die sogenannten Smart-Cards zum Einsatz kommen, multifunktionelle Plastikkarten, mit denen man nicht nur reservieren kann, sondern die zugleich als Bordkarte oder Schlüssel fürs Hotelzimmer dienen.

Auch das Internet wird für Geschäftsreisen künftig wichtiger. Sekretärinnen der BASF reservieren schon heute Flüge via Internet direkt im LH-Rechner.

Siemens startete unlängst das hauseigene Buchungsprogramm "Scenic Interactive Travel", Daimler Benz eröffnete zum Jahresbeginn das virtuelle Firmenreisebüro "Business Travel Net". Der Kunde kann mit diesem Systel direkt in den Reservierungsrechner der Airlines, die Reisebüroprovison wird gespart. Zudem sorgen die elektronischen Systeme über Filter dafür, daß der dem Mitarbeiter zugestandene Standard beim Hotel oder Mietwagen nicht überschritten wird.