Durch eine mißverständliche Formulierung in einem Weihnachtsbrief an meine Kirchengemeinde ist leider der Eindruck vermittelt worden, als habe mir Jan Philipp Reemtsma persönlich sein Buch "Im Keller" in meine gegenwärtige Untersuchungshaft geschickt. Davon kann nicht die Rede sein, und hätte ich den fairen und sich von anderen Berichterstattungen wohltuend abhebenden Artikel von Heinrich Thies (ZEIT Nr. 4 vom 15. Januar 1998) in meiner Zelle eher zu Gesicht bekommen, wäre eine Richtigstellung von mir längst erfolgt.

Ich kenne Jan Philipp Reemtsma überhaupt nicht persönlich und wollte in meinem Weihnachtsbrief nur mitteilen, daß mir das Reemtsma-Buch in die Zelle geschickt wurde (von einem Freund) und auch wichtig geworden ist. Es tut mir leid, wenn jetzt der völlig unbeteiligte Jan Philipp Reemtsma durch meine Formulierung in diesen "Fall" hineingezogen wurde. Den Artikelschreiber trifft dafür keine Schuld, und bei Herrn Reemtsma muß ich mich sehr entschuldigen.

Pastor Klaus Geyer, z. Zt. JVA Braunschweig