Der deutsche Aktienindex (Dax) erreichte wiederum einen neuen Nachkriegsrekord. Gestützt wird die feste Tendenz durch einen stabilen Dollar. Er kommt vor allem den Aktien der exportintensiven Autokonzerne zugute. Allerdings schwankten die Kurse beträchtlich. Grund ist die anhaltende Irak-Krise.

Bei den Chemie- und Bankwerten ist die Übernahme- und Fusionsphantasie in den Hintergrund getreten. Die Deutsche Bank, der Branchenprimus, hat erklärt, keine Verbindungen zu anderen Instituten zu suchen. Zeitungsberichte hatten zuvor über die Credit Suisse als möglichen Partner spekuliert. Im Versicherungsbereich werden dagegen weitere Zusammenschlüsse erwartet.

Entsprechende Gerüchte trieben die Kurse. Weiter begehrt sind die neuen Aktien des Versicherers Ergo, die enorm anstiegen. Größeres Angebot war zeitweise in Conti-Gummi zu beobachten. Börsianer vermuten, daß sich die Norddeutsche Landesbank von Teilen ihres Paketes trennt. Sie will offenbar Platz für die vom Land Niedersachsen erworbenen Preussag Stahl-Papiere schaffen.

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