Die jetzt groß abgedruckten, nichtssagenden Bilder bleiben für mich - trotz der Fläche, die sie nun zu füllen vermögen - leider nichtssagend und werden somit wieder überflüssig.

Der guten Beiträge wegen wird Ihnen trotz allem eine 28jährige Leserin aus der "südniedersächsischen Provinz" nicht verlorengehen.

Ute Schuckmann, Osnabrück

Ich fühlte mich zunehmend bedrückt, wenn ich die Vielfalt der immer sehr ausführlichen Artikel nicht mehr bewältigt habe. Nun halte ich die neue ZEIT in Händen und komme fast nicht mehr los, alles wirkt irgendwie leichter und vor allem übersichtlicher aufbereitet. Günter Härdle, Gaggenau

Ich befürchte, die Art und Weise, wie mit dem Modernen Leben umgegangen wird, ist symptomatisch. Das wichtigste an diesem Titel war doch das Attribut "modern": Es hatte programmatischen Charakter und verband aufklärende Neugier mit aufgeklärter Reflexion des Alltags. Nun ist das "Modern" recht klein geschrieben, mit grauen Buchstaben, zerstückelt in alle drei Silben und ohne Bindestrich aufeinandergeschichtet. Groß prangt daneben das "Leben", mit dem rot gedruckten "L" weckt es in mir spontan den Gedanken "Blut und Boden" - aber es ist sicher anders gedacht, im Sinne von Sektreklame: leicht, beschwingt, witzig - unverkrampft würde der Bundespräsident sagen.

Dr. Karl G. Kick, Regenstauf

Insgesamt hat die (längst fällige) Modernisierung dem Blatt gutgetan. Die Kunden am Kiosk werden danken, und zumindest mein Abonnement wurde dadurch gesichert. Jochen Schmitz, Mainz