"Gerade noch schlendern wir durch Deutlichkeiten, aber nach und nach brechen sie weg." Ja, weit und breit nun keine mehr auf Seite 42 der vorigen ZEIT.

"Vom gelassenen Verlassen der Sinnverschanzungen" schlendern wir zu den Räumen, die literarische Seher priesterlich beschwören: "die Darkrooms des Unsagbaren gegen die funktional lesbare Welt". Zitternd tasten wir uns durch die Dunkelzimmer - werden wir Heidegger raunen hören oder Heißenbüttel oder Paul Celan? Nein, den Rezensenten eines Romans aus Italien. Dessen Autor, lesen wir, gehe es nicht um die Realität: "Gegen die Sichtbarkeiten, gegen die geläufigen Logiken des Realen revoltiert das von ihnen weggeordnete."

(Müßte das nicht mit großem W geschrieben werden? Doch wenn - was dann?)

"Zusammenhang verdichtet sich, aber keine Erklärung begründet." Begründet was? Objekt gesucht! Wir finden keins. Zu dark im Room. "Die Kunst, leichter zu werden" heißt der besprochene Roman.