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Nicht weniger als 411 Milliarden Mark gaben Staat und Privatwirtschaft in den alten Bundesländern von 1985 bis 1995 aus, um die Luft- und Gewässerverschmutzung zu bekämpfen und die Abfallprobleme zu lindern. Allerdings macht die große Summe nur einen Anteil von jährlich rund 1,5 Prozent des Bruttosozialprodukts aus - eine äußerst effektive Geldverwendung: Obwohl die Wirtschaft gleichzeitig kräftig wuchs, sorgten Kläranlagen für sauberere Flüsse und Filter für bessere Luft. Während das staatliche Geld zu fast zwei Dritteln dem Gewässerschutz diente, kam gut die Hälfte der privaten Aufwendungen der Luftreinhaltung zugute. Von den gesamten Umweltschutzausgaben waren 44 Prozent Investitionen, 46 Prozent laufende Ausgaben.