Meteor nennt sich eine noch zu wenig bekannte Filmzeitschrift aus Österreich.

Die schön gemachten Hefte präsentieren "Texte zum Laufbild". Nach dem Vorbild der legendären Münchner Filmkritik und der französischen Trafic widmen sie sich in den anspruchsvollen Beiträgen der intellektuellen Debatte hinter dem Bild. Eben ist Heft 12 auf dem Markt erschienen. Schwerpunkt: ein Dossier über den japanischen Filmregisseur Takeshi Kitano mit einem Originalbeitrag des Regisseurs. Marlene Streeruwitz und Karl Markus Gauß setzen sich mit dem Stand der österreichischen Filmszene auseinander, und Russell Banks analysiert das Problem von Literaturverfilmungen. Meteor bemüht sich um Originalbeiträge berühmter Autoren (Elfriede Jelinek, Herbert Achternbusch).

Die Zeitschrift erscheint vierteljährlich, jeweils etwa hundert Seiten mit acht Seiten Schwarzweißaufnahmen auf Kunstdruckpapier, 16 Mark.

(PVS-Verleger, Friedmanngasse 44, A-1160 Wien, Fax: 00431/4074389).