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Der Handel mit Osteuropa gewinnt zunehmend an Bedeutung: Seit 1993 legten die deutschen Exporte um jährlich 18 Prozent zu. Sie liegen damit weit über dem Durchschnittswachstum von 8,8 Prozent bei den Gesamtausfuhren. Die Importe aus den MOE-Staaten entwickeln sich ebenfalls äußerst positiv mit einem Anstieg von durchschnittlich 17 Prozent pro Jahr. Unter dem Strich erwirtschaftete Deutschland im Osthandel einen Exportüberschuß von 16,1 Milliarden Mark - das waren 13 Prozent des gesamten Handelsbilanzüberschusses. Das Potential ist aber noch nicht ausgeschöpft: Nimmt das Wachstum in den osteuropäischen Staaten weiter zu, könnte vor allem der deutsche Maschinenbau vom Nachfrageschub bei den Investitionsgütern profitieren.