Der Trend zur globalen Abrüstung hat sich verlangsamt, ist aber ungebrochen. Dies ist eine der Kernaussagen in dem soeben vorgelegten Konversionsbericht des Bonner Internationalen Konversionszentrums (B.I.C.C.).

Die Friedensdividende als Produkt der weltweiten Abrüstungsbemühungen kann sich danach durchaus sehen lassen: Die weltweiten Militärausgaben sind von über 1000 Milliarden US-Dollar (1987) auf knapp 700 Milliarden US-Dollar in 1996 geschrumpft. Im gleichen Zeitraum hat sich die Beschäftigung in der Rüstungsindustrie weltweit um fast die Hälfte, von 17,5 Millionen Arbeitsplätzen auf 9,2 Millionen, reduziert, in Deutschland mit einem Rückgang von 280 000 auf 110 000 Jobs sogar mehr als halbiert.