Von einem neuen Wissenschaftsbetrug berichtet das Fachblatt Science (Bd. 280, S. 2041). Ein Geologieprofessor der Arizona State University habe bei der Altersbestimmung prähistorischer Felszeichnungen gemogelt. Der Beschuldigte hatte eine Methode entwickelt, um aus winzigen Kohlenstoffspuren, die sich ausPflanzen und Bakterien in der Felsoberfläche eingelagert haben, deren Alter zu bestimmen. Nun haben andere Forscher festgestellt, daß die Proben des Professors aus Arizona Kohlenstoffpartikel enthalten, die zum Teil größer sind als die Dicke der untersuchten Felsschicht und teils aus Kohle, teils aus Holzkohle bestehen. Durch Kombination beider Kohlesorten läßt sich jedes gewünschte Alter simulieren.