Immer wieder scheiterten die Attentatsversuche - insgesamt waren es etwa ein Dutzend. Da war Axel von dem Bussche, der bereit war, sich bei einer Vorführung neuer militärischer Ausrüstung mit umgeschnallter Sprengladung auf Hitler zu stürzen. Aber 24 Stunden zuvor war die gesamte Ausstattung verbombt worden.

Rudolf von Gersdorff hatte sich darauf vorbereitet, Hitler bei der Heldengedenkfeier im Zeughaus zu töten. Im Moment, als alle Augen sich auf den eintretenden Führer richteten, betätigte er den Zünder der Mine, die in seiner Manteltasche steckte. Der Mechanismus war auf zehn Minuten eingestellt. Aber Hitler verließ schon nach wenigen Minuten das Zeughaus, und Gersdorff hatte alle Mühe, den Zünder im nächsten WC zu entschärfen.

Als Hitler sich im März 1943 zu einem Besuch der Heeresgruppe Mitte - des Zentrums des Widerstands - ansagte, wurde folgender Entschluß gefaßt: Fabian von Schlabrendorff überreicht einem Offizier aus der Begleitung des Führers zwei sprengstoffgeladene Cognac-Flaschen für Oberst Stieff, die während des Fluges explodieren sollen. Das Code-Wort für den generalstabsmäßig vorbereiteten Umsturz wurde nach Deutschland durchgegeben, alle warteten in fieberhafter Erregung, aber nach zwei Stunden kam die Meldung, das Flugzeug sei planmäßig gelandet: Die Zünder hatten nicht funktioniert.