Für Familien gilt: Es reicht nicht aus, nur das Leben des Mannes zu versichern. Wenn die Ehefrau beispielsweise nach einem Unfall zum Pflegefall wird, muß ausreichend Geld für die Betreuung der Kinder vorhanden sein.

Vergleichsweise preiswert ist eine Risikolebensversicherung mit eingeschlossenem Berufsunfähigkeitsschutz. Die Hannoversche Leben hat eine neue Kombination aus Risikolebens- und Berufsunfähigkeitsversicherung im Programm, bei der die Versicherung dann, wenn die Kundin berufsunfähig wird, eine zusätzliche Geldsumme in Höhe einer Jahresrente zahlt, mit der zum Beispiel der behindertengerechte Umbau der Wohnung finanziert werden kann.

Frauen, die ausschließlich für ihr Alter vorsorgen wollen, können eine private Rentenversicherung abschließen. Individuelle Lösungen, unter anderem eine Offerte für zwei Partner, egal welchen Geschlechtes, gibt es etwa bei der Aachener und Münchener Lebensversicherung.

Zu bedenken ist immer: Kundinnen, die frühzeitig aus ihren Versicherungsverträgen aussteigen, erkaufen sich zum Teil erhebliche Renditeeinbußen. Um steuerfreie Erträge kassieren zu können, muß ohnehin eine Laufzeit von mindestens zwölf Jahren durchgehalten werden. Eine Lebensversicherung ist außerdem kein Allheilmittel für die private Vorsorge.

Höhere Erträge und erheblich mehr Flexibilität bieten die Aktienanlage und das Fondssparen bei allerdings auch deutlich höheren Verlustrisiken.

Vor jedem Vertragsabschluß empfiehlt sich auf jeden Fall eine sorgfältige Analyse der späteren Versorgungssituation. Jede Frau sollte wissen, wie hoch ihre gesetzliche Rente ausfallen wird, ob und wieviel Betriebsrente zu erwarten ist und welche anderen Geldquellen zu berücksichtigen sind.

Ansprüche aus der gesetzlichen Rente lassen sich bei der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte, BfA, in Berlin oder bei den Landesversicherungsanstalten erfragen. Wertvolle Hilfe bietet die Broschüre "Die Frau in der gesetzlichen Rentenversicherung", die bei der Aachener und Münchener Lebensversicherung erhältlich ist.