Wie ein Krieg hat vor einem Jahr die Flut in Polen und Tschechien gewütet. Beinahe hundert Menschen kamen dort während der Katastrophe um, Häuser und Straßen wurden zerstört, ganze Landstriche standen unter Wasser.

Die Naturgewalten haben in beiden Ländern bis heute tiefe Spuren hinterlassen. Aber der Wiederaufbau kommt voran - und die Spenden der Leser dieser Zeitung helfen dabei. Das tschechische Dorf Zátor, nordöstlich von Olomouc (Olmütz), feierte vor wenigen Tagen die Wiederherstellung des Schulgebäudes und der Turnhalle (unser Bild) die ZEIT-Fluthilfe hatte für die Renovierung eine halbe Million Mark zur Verfügung gestellt. Mit Spendengeldern wurden auch Familien im brandenburgischen Wiesenau unterstützt und wurde die vom Wasser verwüstete Schule des südpolnischen Dorfes Wilkanów für eine Übergangszeit instand gesetzt. Jetzt wird dort, gefördert von der Fluthilfe, eine neue Mittelpunktschule gebaut - nach modernsten pädagogischen Konzepten und vor Hochwasser geschützt.