Der Drang der deutschen Unternehmer ins Ausland hält unvermindert an.

Allein zwischen 1991 und 1997 haben sich die Investitionen bundesdeutscher Firmen jenseits der eigenen Landesgrenzen von 126,5 Milliarden Mark auf 235,1 Milliarden Mark verdoppelt. Auf die Wirtschaftsmacht Nummer eins, die Vereinigten Staaten, entfallen fast die Hälfte dieser Direktinvestitionen.

Weit abgeschlagen hingegen rangiert Japan mit lediglich 9,5 Milliarden Mark.

Daß Afrika auch bei den deutschen Unternehmen ein fast vergessener Kontinent ist, läßt sich an der Entwicklung der Investitionen deutlich ablesen: Die sind zwischen 1991 und 1997 nur von 3,6 Milliarden Mark auf 4,2 Milliarden Mark gestiegen - so wenig wie in keiner anderen Region.