Bevor Surfer an fernen Stränden ihre Bretter auspacken können, müssen sie einiges bezahlen. Fluggesellschaften verlangen für den Transport von größerem Sportgepäck Gebühren.

Am günstigsten sind die Ferienflieger. Condor berechnet für den Hin- und Rücktransport eines Fahrrades 50 Mark. Surfbretter und Flugdrachen schlagen mit 80 Mark zu Buche, Gleitschirme bis zu einem Gewicht von 15 Kilogramm mit 30 Mark. Kanus und Kajaks kosten 100 Mark, allerdings muß der Besitzer vor dem Transport seines Bootes erklären, daß er im Falle einer Beschädigung keinen Schadenersatz fordern wird. Golfer und Taucher können ihre Sportgeräte bis zu einem Gewicht von 20 Kilogramm gratis mitnehmen. Tauchflaschen werden jedoch nur leer und mit aufgeschraubten Ventilen befördert.

Bei Aero Lloyd sind die Transportpreise für Fahrräder, Flugdrachen und Surfbretter dieselben wie bei Condor, für ein Kinderfahrrad müssen jedoch nur 30 Mark bezahlt werden. Tauchgeräte und Golfausrüstungen kosten bis zu einem Gewicht von 15 Kilogramm 60 Mark. Wenn die Ausrüstung aber zusammen mit dem sonstigen Gepäck weniger als 20 Kilogramm wiegt, fliegt sie umsonst mit.

LTU, Germania und Hapag Lloyd kassieren für Surfbretter, Flugdrachen und Gleitschirme 60 Mark, der Hin- und Rückflug für ein Fahrrad kostet 30 Mark.

Das Tauchgepäck fliegt bei Germania umsonst mit. Bei Hapag Lloyd sind die ersten 30 Kilogramm frei, während LTU 30 Mark für bis zu 30 Kilogramm berechnet. Besitzer der LTU Card oder LTU Eurocard zahlen für ihr Sportgepäck generell keinen Aufpreis.

Teurer wird es für die Sportler, wenn sie Linienflüge buchen. Dabei fallen die Preise je nach Gesellschaft, Flugziel und Buchungsklasse sehr unterschiedlich aus. Sie gelten jeweils nur für den einfachen Flug. Bei Lufthansa zum Beispiel zählt die Golfausrüstung als normales Gepäck.

Übersteigt das Gewicht die Freigepäckmenge, werden unterschiedliche Übergepäckgebühren fällig.