Typisch Linke! Kaum ist endlich mal wieder von der Steuerreform die Rede, von der sich schließlich jeder Steuerzahler hierzulande eine ganz persönliche Wohltat erhofft, da sorgt so einer wie der Grüne Jürgen Trittin gleich wieder für miese Stimmung. "Wer Gewinne mit Aktien macht, soll diese Einkommen so versteuern wie jeder andere" - als ob man die risikoreichen Gewinne eines Aktienjongleurs mit den Löhnen eines Fließbandarbeiters gleichsetzen könnte.

Zum Glück - wieder einmal - gibt es Theo Waigel. Der hat gleich klargemacht, daß der bürokratische Aufwand viel zu groß sei, um Aktiengewinne auf Dauer zu erfassen. Wenn der Nettolohn schon so mager ausfällt und uns die Arbeit sowieso ausgeht, dann werden wir eben ein Volk von Aktionären, und zwar steuerfrei! Und dann spenden wir sogar freiwillig, damit wenigstens Waigels Ministerpension aus der Staatskasse bezahlt werden kann.