Die Whydah, das Schiff des britischen Piraten Samuel Bellamy, war mit fünf Tonnen Gold und Silber beladen, als es 1717 bei Cape Cod vor der amerikanischen Ostküste in einem Sturm sank. Nun haben amerikanische Archäologen das Wrack der Whydah aufgespürt. Seit 1984 haben sie auf dem Meeresgrund Tausende von Gegenständen gefunden: Werkzeuge, Kanonenrohre und vor allem jede Menge Goldstücke. Eine systematische Kartierung der Funde ergab eine Spur, die die Schatzsucher schließlich direkt zum Rumpf der Whydah führte. Die Archäologen versicherten, daß ihre Expedition nur der Wissenschaft diene und nichts von dem Schatz jemals verkauft werde.