Der Mikrochip hat seinen Namen von seiner flachen Gestalt (to chip englisch für "in Scheiben schneiden"), doch in Zukunft könnte er ganz anders aussehen: Eine Firma in Dallas hat eine Methode entwickelt, um integrierte Schaltkreise in Siliziumkügelchen von einem Millimeter Durchmesser zu ätzen. Wenn sich das Verfahren bewährt, ließen sich Mikroprozessoren kontinuierlich in einer Produktionsstrecke fertigen - ohne die bisher erforderlichen aufwendigen Reinraumanlagen. Die Herstellungskosten sänken dadurch auf ein Zehntel des Aufwandes für die konventionelle Chipproduktion.