In einem irrt der Autor: Über den unter afrikanischer Sonne brütenden Ort schreibt er, daß sich dieses unbedeutende Faschoda, 1904 in Kodok umbenannt, heute in keinem Atlas mehr entdecken ließe. Es läßt sich doch entdecken, nämlich in dem mich seit der Schule begleitenden blauen Diercke-Weltatlas, Auflage 1982/83, auf Seite 107 auf der Grenze der Quadranten G3 und G4. Hier ist am Weißen Nil ein Ortsfleck verzeichnet und mit "Kodok (Faschoda)" benannt. Klein, aber fein.

Thomas Austel, Bonn