Dopamin produzierende Nervenzellen erfüllen in einer bestimmen Region des Mittelhirns wichtige Funktionen bei der Steuerung von Bewegungen. Das Absterben dieser Zellen führt zu der weit verbreiteten Parkinsonschen Krankheit. Wie das Fachblatt Nature Neuroscience in seiner August-Nummer berichtet, ist es amerikanischen Forschern nun gelungen, Dopamin produzierende Neuronen im Labor zu züchten. Damit böten sich neue Therapiemöglichkeiten für Parkinson-Patienten, denen bislang nur durch eine pharmakologische Therapie oder risikoreiche und ethisch umstrittene Transplantationen von Nervengewebe aus Tieren oder abgetriebenen Föten geholfen werden konnte.