Ausgehend von der Wall Street, haben die internationalen Börsen nach den bisherigen Höhenflügen eine Pause eingelegt. Am deutschen Aktienmarkt drückten Gewinnmitnahmen des Berufshandels die Kurse. Institutionelle Investoren und private Anleger hielten dagegen weitgehend an ihren Beständen fest. Im Gegensatz zu früher wurde aber darauf verzichtet, rückläufige Notierungen zu neuen Engagements zu nutzen.

Nachhaltige Rückschläge erwarten die wenigsten Experten. Zu Aktien, so ihre Begründung, fehlten einfach die Anlagealternativen. Gerechnet wird dagegen mit zunehmenden Schwankungen. Sie könnten vor allem durch die zur Veröffentlichung anstehenden Halbjahresberichte großer Gesellschaften ausgelöst werden.

Der labile Dollar ließ die Kurse von BMW und VW bisher unberührt. Die Einigung beider Unternehmen über Rolls-Royce fand bei den Anlegern Beifall.

Positiv wurde auch die Ausweitung der Produktpalette bei Conti Gummi in Richtung Technologie- und Systemtechnik aufgenommen.

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