die zeit: In der Berliner Fachhochschule für Technik und Wirtschaft (FHTW) gibt es ein Existenzgründerzentrum. Warum haben Sie sich mit Ihrem Ingenieurbüro dort niedergelassen?

Detlef Schulze: Weil die Hochschule allen Existenzgründern neben einer allgemeinen Betreuung auch spezielle Beratungsleistungen anbietet. Zum Beispiel kann man an verschiedenen Weiterbildungsveranstaltungen teilnehmen.

zeit: Welche Vorteile bietet ein Büro in der Fachhochschule außerdem?

Schulze: Die Mieten sind günstig. Wir zahlen 7,50 Mark pro Quadratmeter. Und natürlich die Nähe zur Hochschule: Wir können für einen geringen Betrag die Labore nutzen, es ist relativ einfach, in die Bibliotheken zu kommen, sich mit den Leuten der einzelnen Fachbereiche kurzzuschließen. Also, es ist leichter, sich wissenschaftlich auszutauschen.

zeit: Welche Bedingungen mußten Sie erfüllen, um sich im Gründerzentrum niederlassen zu dürfen?

Schulze: Bedingung war eine technologieorientierte Unternehmensgründung.

Eigentlich gibt es unsere Firma, die ich mit einem Kollegen gegründet habe, schon seit 1993. Wir waren ein reines Ingenieurbüro und haben irgendwann festgestellt, daß wir noch ein anderes Standbein brauchen. Letztlich war es ein glücklicher Umstand, daß wir im Jahr 1998 hier untergekommen sind, mit einem Projekt, das vom Bundesforschungsministerium finanziell unterstützt wird.