Bei allen Wirbeltieren gleicht die linke Körperhälfte äußerlich der rechten.

Für die inneren Organe gilt das nicht: Das Herz sitzt meistens links, die Leber rechts. Karlsruher Forscher haben nun ein Kontrollgen gefunden, das für diese innere Asymmetrie sorgt: Normalerweise ist dieses Gen nur links aktiv.

Überträgt man es auf die rechte Seite von Mäuseembryonen, entwickeln sich die Organe in umgekehrter Lage. Spiegelverkehrte Innereien funktionieren genauso gut wie normale. Beim Menschen ist das Innenleben allerdings unter 10 000 Personen nur bei einer verdreht.