Wir fangen nicht mit "gerade mal vierzehn Studenten" an, und wissen nicht, wer diese Zahl ursprünglich kolportiert hat. Da weltweit über 1500 potentielle Studenten für den angebotenen Abschluß Interesse gezeigt haben, fällt uns umgekehrt die Auswahl schwer

das "Gerede vom Wettbewerb um die besten Studenten" ist daher mitnichten "völlig obsolet". Wenn die ZEIT behauptet, daß wir "jeden nehmen" müssen, "der kommt, damit die Studienplätze ausgenutzt werden", widerspricht dies nicht nur den Tatsachen, sondern ist für eine Universität, die sich auf dem globalen Markt erst noch behaupten muß, auch äußerst rufschädigend.

Die International University in Germany beabsichtigt, nicht nur in der Forschung, sondern auch in der Lehre eng mit der deutschen Wirtschaft zusammenzuarbeiten, weil unserer Meinung nach Universitäten nicht an gesellschaftlichen Bedürfnissen vorbei ausbilden sollten. Ein "Zulieferbetrieb" für die Wirtschaft wären wir dabei aber nur dann, wenn wir nach Maßgabe der Wirtschaft ausbildeten. Das Umgekehrte ist jedoch der Fall: Unsere Sponsoren aus der Wirtschaft erwarten sich von uns Vorgaben und Curricula, deren Ergebnis dann gut ausgebildete, international einsetzbare junge Mitarbeiter sind.

Prof. Dr. Heide Ziegler International University in Germany, Bruchsal