Die Talfahrt an den internationalen Aktienmärkten hat sich in dieser Woche beschleunigt. Ausgelöst wurde diese Entwicklung vor allem durch die Finanzkrise in Südostasien, die sich noch verschärft hat. Der Deutsche Aktienindex (Dax) ist mittlerweile auf ein Niveau zurückgefallen, das er zuletzt im Mai dieses Jahres innehatte.

Der Druck auf die Kurse kam durch Verkäufe aus dem Ausland und durch Abgaben auf dem Terminmarkt zustande. Dagegen waren institutionelle Anleger aus dem Inland und private Bankkunden an den Umsätzen kaum beteiligt. Die meisten Aktienfonds melden sogar unverändert Mittelzuflüsse, auch weil Sparpläne an Bedeutung gewinnen. Turbulenzen gab es am Neuen Markt. Bei vielen Papieren platzen hier spekulative Blasen. Relativ gut behauptet waren die Daimler-Papiere. Sie profitierten unter anderem von der Aussicht auf eine höhere Dividende als Folge des bevorstehenden Zusammenschlusses mit Chrysler.

Dagegen litten Aktien von Volkswagen unter der Streikgefahr in Mexiko.

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