Erfindungen sind ein Wettbewerbsvorteil: Die Anzahl der eingereichten Patente gilt als ein Maßstab für die Innovationskraft der nationalen Wirtschaft. Dabei steht Deutschland im Vergleich der EU-Staaten glänzend da.

Zwar sind die Schweden, bezogen auf die Anzahl der Arbeitskräfte, erfindungsreicher. Aber bei den absoluten Zahlen liegt Deutschland einsam an der Spitze. 41,4 Prozent aller Patente, die 1996 innerhalb der EU beantragt wurden, stammten aus der Bundesrepublik die Franzosen folgten mit 16,3 Prozent. Die durchschnittliche Wachstumsrate der deutschen Anmeldungen lag zwischen 1989 und 1996 zwar nur bei 1,4 Prozent pro Jahr. Doch 1997 wuchs die Zahl um stolze 16,5 Prozent - und voraussichtlich nochmals um 12 in diesem Jahr.