Die Knef hat geredet, Grass auch und Sir Ralf Dahrendorf, Helmut Schmidt, Gorbatschow, Vanessa Redgrave, Christo und Kissinger und und und - kurz, alles, was gut und teuer ist in der intellektuellen Szene, spielte seinen Part in den "Berliner Lektionen", die alljährlich von Bertelsmann und den Berliner Festspielen veranstaltet werden. Am 6. September beginnt die diesjährige Reihe. Frederic Forsyth macht den Anfang. Der englische Schrifsteller spannendster Unterhaltungsliteratur wird über "Deutschland - Die sterbende Demokratie" sprechen. Dann befaßt sich Gordon A. Craig, der amerikanische Historiker und Fontane-Liebhaber, mit dem Thema "Amerika entdeckt Berlin". Ihm folgen Ken Adam, ein 1921 in Berlin geborener "Film-Szenenbildner", Richard Meier, amerikanischer Stararchitekt, und der Schriftsteller und Anwalt Louis Begley. Er redet über "Unerledigtes". Das dürfte in der längst noch nicht erledigten Hauptstadt spannend werden.