Gemischte Gefühle bei den Autoverkäufern: In den ersten sieben Monaten erhielten hierzulande 2,262 Millionen fabrikfrische Personenwagen ihre ersten Nummernschilder - ein Plus von 3,6 Prozent gegenüber demselben Zeitraum des Vorjahres. Allerdings haben gerade die Publikumslieblinge mit Absatzproblemen zu kämpfen. Immerhin zehn der fünfzehn Bestseller-Typen fahren im Rückwärtsgang, wenn auch im Fall der C-Klasse von Mercedes und der 5er-Baureihe von BMW nur sehr langsam. Zudem resultieren die Zuwachsraten fast gänzlich aus dem Firmengeschäft: Vermehrt geordert wurden Dienstwagen, Miet- und Fuhrparkautos. Das drückt auf die Erträge. Bei den privaten Haushalten, bestätigt der Präsident des Verbandes der Automobilindustrie, Bernd Gottschalk, ist die Autokonjunktur "noch gar nicht angesprungen".