Die internationalen Aktienmärkte bleiben hochgradig nervös. Rund um den Globus gab es zum Teil erhebliche Kursverluste. Von einem Crash wurde bisher aber nur in Einzelfällen gesprochen. Der Deutsche Aktienindex (Dax) weist gegenüber seinem Stand vom Jahresbeginn immer noch ein Plus aus. Hintergrund der weltweit schwächeren Tendenz sind nicht allein die russische Finanzkrise und die Ereignisse in Ostasien. Es wächst auch die Furcht vor einem schwächeren Wachstum in den Vereinigten Staaten. So überdenken deutsche Analysten ihre Gewinnprognosen für die kommenden Jahre. Als besonders empfindlich erweisen sich weiterhin Bankaktien. Im Kreditbereich mußten zusätzliche Wertberichtigungen vorgenommen werden. Turbulent ging es in Frankfurt vor allem am Neuen Markt zu. Dort litten besonders die Modepapiere des Hochtechnologiebereiches unter Gewinnmitnahmen der spekulativ eingestellten Privatkunden.

Von der Flucht aus den Aktien profitierte in erster Linie der Rentenmarkt.

Die Renditen bewegen sich in Deutschland weiterhin auf einem historischen Tiefstand.

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