Wenn eine Firma namens Necropolis nach Leichen gräbt, müßte eigentlich alles gutgehen. Doch die Grabung im Permafrost des Friedhofs von Longyearbyen auf Spitzbergen endete zunächst ohne den erhofften Erfolg. Ziel der Mission war es, den Leichen Gewebeproben zu entnehmen, um das Virus der Spanischen Grippe zu finden, die vor achtzig Jahren bis zu vierzig Millionen Menschenleben forderte. Zwar wurden die Särge der jungen Männer gefunden, die damals an der Epidemie starben. Doch die Leichen befanden sich nicht mehr im Dauerfrost, sondern waren bis auf dreißig Zentimeter an die Oberfläche gewandert. Damit ist unklar, ob die gefährlichen Viren tatsächlich konserviert wurden. Haben sie in dem Gewebe der Leichen überdauert, könnten damit Grippemittel getestet und einem neuen Ausbruch der Spanischen Grippe vorgebeugt werden.