"Mich persönlich hat es immer gestört, wenn ich ins Theater gegangen bin und bestimmte Dinge nicht verstanden habe. Mich hat das Elitäre immer angekotzt.

Wenn man bei Peter Steins Inszenierung von ,Roberto Zucco' im Foyer der Schaubühne eine Tafel Schokolade auspackte, führte das gleich zu indignierten Blicken der anderen Besucher."

Regisseur Thomas Ostermeier, Chef der Baracke des Deutschen Theaters Berlin, in einem Gespräch für das Jahrbuch 1998 von "Theater heute" (160 S., 36,- Mark). Ostermeier wurde bei der Kritikerumfrage zum Nachwuchsregisseur des Jahres gewählt.