Der junge Herr Herrmann setzt die Hände auf die Hüften. Er lächelt sanft.

Er werde nun also Herrn Doktor Frey Bescheid sagen, "warten Sie hier". Doch wir haben keine Lust, uns auf die abgewetzte Polstergruppe zu setzen. Düster ist es in der Eingangshalle, kühl und muffig, bunte Malerei an der Wand, betagte Männerköpfe

man schweift mit dem Blick, fragt sich: Wo ist die Kamera? Wo das Mikrofon? Und schon ist Herr Herrmann wieder da, "kommen Sie".

Oben, in den Büros, sitzen Frauen an alten Pulten in Bergen von Papier. Herr Herrmann weist ins nächste Zimmer. Die Bibliothek, dunkel ist es auch hier, die Möbel sind schwer, die Türen gepolstert, eine davon einen Spalt weit offen: Dort sind kleine Überwachungsmonitore zu sehen. "Setzen Sie sich.

Nicht dort, bitte! Das ist der Platz von Herrn Doktor Frey." Ein grüner Ledersessel, in die Ecke gestellt, auf dem man höher sitzt als auf den weißen Besucherstühlen

Herr Herrmann nickt, und plötzlich, von hinten:

"Herrschaften! Ich grüß' Sie."