Die Geistesraketen der Agentur DMC werde ich nächstens zum Essen einladen: Da gibt es dann zuerst einen Teller voll Wasser, flankiert von einem Brühwürfel und ein paar Suppennudeln. Wer will, kann es ja zusammenrühren. Als Hauptgang gibt es eine Sammlung von Kochrezepten, alphabetisch sortiert, und zum Dessert eine Tasse Milch und ein Päckchen Puddingpulver. Anschließend wird dann noch ein bißchen Hausmusik geboten: Concerto für Violine und Klavier von W. A. Mozart. Die Violine wird auf dem Dachboden gespielt, wer das Klavier hören möchte, muß dazu in die Garage gehen. Aufregend neu.

Erich Ferdinand, Schwerte

Verwirrung, Neugier und Begeisterung. Das Experiment ist geglückt und fordert Konsequenzen. War das neue Layout des Hauptblattes noch angenehme Verbesserung, so ist es dieses Mal ein Angriff, der konsequent und gut vorgetragen wird.

Dieses ZEITmagazin ist intensiver und aufregender, aber zugleich viel geschlossener in der Erscheinung als das Gewohnte. Schade nur, daß die Trennung von Text und Bild durch die Werbung unterwandert wird.

Bernd Rekowski, Düsseldorf

Sie kombinieren die Unzulänglichkeit des Printmediums, Hyperlinks zu verwirklichen, mit der des Internet, Texte darzustellen, die den Begriff Typografie verdienen würden, und bauen daraus ein neues ZEITmagazin. Haben Sie wirklich geglaubt, Ihr Konzept könnte aufgehen?

"Qualitativ anderes Wahrnehmungserlebnis?" Ich hatte nur ein quantitatives: die Häufigkeit des Blätterns und Suchens.