Die Turbulenzen an den internationalen Aktienmärkten haben abgenommen. Zu verdanken ist diese Entwicklung einer gewissen Stabilisierung der fernöstlichen Börsen, besonders in Japan. Spekulationen an der Wall Street haben durch Notenbankpräsident Alan Greenspan neue Nahrung erhalten.

Greenspan schließt nun eine Zinssenkung in den Vereinigten Staaten nicht mehr aus.

Am deutschen Aktienmarkt gab es interessante Sonderbewegungen. So konnte sich MAN aufgrund eines unerwartet hohen Gewinns deutlich befestigen. Gut im Markt lag auch Deutsche Telekom, eine Gesellschaft, die von den internationalen Krisen offensichtlich nicht berührt wird. Am Bankenmarkt zeigte sich die Deutsche Bank bemerkenswert stabil. Honoriert wird die Absicht, sich an einem amerikanischen Brokerhaus beteiligen zu wollen. Unter Druck gerieten dagegen die Versorger. Dies geschah nicht nur im Hinblick auf die Bundestagswahl. Im Fall von RWE und Veba drückten auch geplatzte Verhandlungen über die Hereinnahme eines ausländischen Partners in den Telekommunikationsbereich auf die Kurse.

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