Die Welt zu erforschen, das hieß zunächst - sie zu entdecken, damals vor 160 Jahren, als die Royal Geographical Society in London gegründet wurde.

Alte Kulturstätten wie die der Maya in Süd- und Mittelamerika waren noch nicht entdeckt, die Quellen des Nils unbekannt, die Pole von keines Menschen Fuß betreten worden. Heute sind die weißen Flecken auf dem Globus verschwunden, und wer sich in die Geschichte der Entdeckungen vertieft, wird diese oft genauso interessant finden wie die Entdeckungen selbst. Die damaligen Welterkundungen fielen zusammen mit den Anfangsjahren der Fotografie, die dann bald von reisenden Wissenschaftlern für dokumentarische Zwecke eingesetzt wurde. Diese Entwicklung dokumentieren Fotos aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, die aus dem Fundus der Royal Geographical Society stammen und im vorliegenden Bildband teilweise zum ersten Mal gezeigt werden. ("Hinter dem Horizont. Von der Erkundung Afrikas bis zur Eroberung des Mount Everest: Die Geschichte der Royal Geographical Society". Aus dem Englischen von Manfred Allié und Gabriele Kempf. Frederking & Thaler Verlag, München 1998

356 S., 98,- DM) Bekannte Forschungsreisende haben die Einfüh-rungstexte zu den nach Erdteilen gegliederten Aufnahmen geschrieben, Biographien prominenter Reisender, seien es Forscher, Wissenschaftler oder Fotografen, vervollständigen den Band.