Der Jupiter hat seine Ringe seinen Monden zu verdanken. Zu diesem Schluß kamen Forscher der Cornell-Universität und der National Optical Astronomy Observatories, nachdem sie Daten von der Raumsonde Galileo ausgewertet hatten. Viele Bilder, die von der Sonde in den vergangenen zwei Jahren aufgenommen wurden, zeigten tiefe Krater in den Mondoberflächen. Außerdem haben Ringe wie Monde dieselbe rötliche Farbe. Die Wissenschaftler vermuten deshalb, daß Meteoriten, Asteroiden oder Kometenbruchstücke von der Schwerkraft des Jupiters angezogen wurden und mit hoher Geschwindigkeit auf die Monde prallten. Dabei wirbelten sie Staub und kleine Gesteinsbrocken auf, die in eine Umlaufbahn um den Planeten gelangten und so das Ringsystem bildeten.