Am Sonnenaufgang des 30. Juli machte Om Lameh Sonathan einen außergewöhnlichen Fang: Dem indonesischen Fischer ging vor der Insel Monado Tua ein kräftiger Quastenflosser ins Netz, fast 30 Kilogramm schwer und 1,24 Meter lang. Der Fangort liegt rund 10 000 Kilometer weit entfernt von der nächsten bisher bekannten Kolonie der urtümlich aussehenden Wesen vor den Komoren (Nature, Bd. 395, S. 335). Quastenflosser wurden gerne als "lebende Fossilien" bezeichnet, denn bis 1938 kannte man sie nur aus uralten Versteinerungen. Nun keimt neue Hoffnung auf für die vom Aussterben bedrohte Art. Denn das neue Exemplar macht es sehr wahrscheinlich, daß der scheue Fisch noch weitere Lebensräume besiedelt und häufiger vorkommt als bisher vermutet.