Mit seiner Initiative "Sicherheit im Internet" will Wirtschaftsminister Günter Rexrodt noch kurz vor den Wahlen "die öffentliche Diskussion über dieses wichtige Thema in Deutschland" voranbringen. Die Anwender sollen über die tatsächlichen Risiken informiert werden, aber auch "und vor allem" über die Möglichkeiten, sich zu schützen.

Unter anderem ließ der Minister "in verständlicher Form" eine Faltblatt-Reihe erarbeiten. Und in der ist zum Beispiel zu lesen: Wer sich Programme und Informationen aus dem Internet auf seinen Rechner lädt, sollte den Inhalt - möglichst auf einem zweiten Computer - zuerst abspeichern und ihn dann mit entsprechenden Programmen oder durch Kontrolle des Quellcodes (zum Beispiel bei einem JavaScript-Programm) prüfen. Es gilt, gefährliche Viren oder eingeschleuste Schnüffelprogramme unschädlich zu machen. Und um die Daten dann zu sichern, könne man eine Wechselfestplatte, einen CD-Brenner oder ein Streamer-Laufwerk einsetzen.

Ganz klar sei also, meint der Minister, daß man kein Internet-Profi oder Programmierer sein müsse, um sich gefahrlos durch die neue Online-Welt zu bewegen. Tatsächlich?