Sie hätten den Artikel besser Mehr Mut zu noch mehr Ungerechtigkeit nennen sollen. Ich frage mich, ob wir denn alles, was im amerikanischen "Raubtierkapitalismus" (Helmut Schmidt in der ZEIT) geduldet wird, unkritisch übernehmen müssen. Mein Vorschlag: Man sollte die Vergütung von Managern koppeln an den in der Firma gezahlten Basislohn. Liegt dieser bei 3000 Mark im Monat, dann könnte der Chef das Zehnfache beziehen. Diese 30 000 Mark könnte man mit einem Faktor multiplizieren, der sich von der Zahl der im Konzern tätigen Mitarbeiter ableitet. Damit könnte die Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen mit honoriert werden, und wenn sich deren Abbau nicht vermeiden läßt, braucht der Manager noch nicht zu verhungern.

Lothar Nickel, Obrigheim