Nehmen wir den Kölner Kardinal Joachim Meisner, dessen besonnener Stimme wir stets mit Gewinn lauschen. Er warnt uns vor der Abtreibungspille RU 486, dies sind seine Worte: Es wäre "eine unsägliche Tragödie, wenn sich am Ende dieses Jahrhunderts die chemische Industrie ein zweites Mal anschicken würde, in Deutschland ein chemisches Tötungsmittel für eine bestimmte gesetzlich abgegrenzte Menschengruppe zur Verfügung zu stellen".

Stilsicher auf den Punkt gebracht: Abtreibungspille gleich Zyklon B. Da hat einer, man spürt es, das Für und Wider seiner Rede gewissenhaft abgewogen. Glücklich die Gemeinde, die solche Hirten hat.