Von wegen Grenzen des Wachstums: Siebzehnmal mehr als noch um die Jahrhundertwende produzieren die Bewohner der Erde heute. Noch rasanter als die Produktion ist der weltweite Austausch von Gütern und Dienstleistungen gestiegen. Und der Handel eilt der Produktion immer weiter voraus. Im Klartext: Die einzelnen Nationen wirtschaften zunehmend für andere anstatt für sich selbst - und erhöhen so in der Regel ihren Wohlstand. Der Strukturwandel, der nicht zuletzt durch den Handel ausgelöst wurde, hat die Rangfolge der weltgrößten Ökonomien verändert. Mit einem Anteil von gut einem Viertel am Weltsozialprodukt war China um das Jahr 1820 noch die größte Volkswirtschaft - heute belegt das Land Platz zwei mit einem Anteil von knapp 13 Prozent.