Für viele ist es nach wie vor der einzig wahre Porsche, der 911er, wie er einst von Ferdinand Alexander Porsche, dem Enkel des Unternehmensgründers, in den 60er Jahren gezeichnet wurde. Wenige Jahre später machte sich F. A. Porsche, wie er in Designerkreisen genannt wird, selbständig und kreierte im österreichischen Zell am See seither alles mögliche: Möbel, Uhren, Brillen - nur keine Autos mehr. Doch jetzt haben sich die Stuttgarter Porsche-Leute und der verlorene Sohn "auf Beraterbasis" wiedergefunden. F. A. hat zusammen mit den Stuttgarter Hausdesignern die Porsche-Variante des gemeinsam mit Volkswagen entwickelten geländegängigen Vielzweckfahrzeugs entworfen, das der Mercedes-M-Klasse und dem soeben vorgestellten X5 von BMW einheizen soll. Das Design steht, aber das Auto kommt erst im Jahr 2002. Porsche-Chef Wendelin Wiedeking ist dennoch überzeugt von dem Erfolg. Nachdem er den neuen BMW auf der Detroit Motor Show studiert hat, meint er lapidar: "Das hat mich beruhigt."