Seit den katastrophalen Überschwemmungen in Polen, Tschechien und Brandenburg sind rund anderthalb Jahre vergangen, und mit den Spenden der Leser dieser Zeitung konnte seither manche Not gelindert werden. Im tschechischen Dorf Zátor unterstützte die ZEIT-Fluthilfe die Restaurierung der Schule und den Bau eines Wohnhauses für zwölf obdachlose Familien. Im brandenburgischen Wiesenau half die Aktion zwei Familien bei der Wiederherstellung ihrer Häuser, im niederschlesischen Wilkanów finanzierte sie die Instandsetzung der kleinen Dorfschule und die Regulierung des Flusses Wölfel. Nach Verzögerungen wegen der Kommunalwahl im Herbst und einem Machtwechsel ist in Wilkanów nun auch das wichtigste Projekt der Fluthilfe auf gutem Weg: Die Erdarbeiten für den Bau der MittelpunktSchule haben begonnen, und für den 1. September ist das Richtfest geplant. Ende des Jahres soll die Schule, eine der architektonisch und konzeptionell modernsten Polens, ihre Tore öffnen.