Wer glaubt, nur Asien könnte Exportweltmeister hervorbringen, hat sich getäuscht. Ganz im Gegenteil. Irland, Belgien und die Niederlande stehen an der Spitze der Exportstatistik der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Japan dagegen ist Schlußlicht. Der Grund für dieses überraschende Ergebnis: Die OECD vergleicht die Ausfuhren mit dem Bruttoinlandsprodukt. Japan exportiert zwar viel, produziert aber noch viel mehr, so daß die Ausfuhren nur elf Prozent ausmachen. In Irland und anderen Ländern mit einem kleinen Binnenmarkt ist es umgekehrt. Auffällig die Zeichen der Globalisierung: Fast überall auf der Welt ist der Exportanteil zwischen den OECD-Erhebungen in den Jahren 1980 und 1997 gestiegen.